My visit to Tanzania as a World Vision ambassador

Tiana Pongs and World Vision Covid
Tiana Pongs and World Vision Covid

Currently, the new Coronavirus still determines our everyday life and I can hardly believe that I was in Tanzania six months ago. What did I do there? I am an ambassador for the children’s aid organization World Vision, and I support a sponsored child there. It has always been my dream to help children abroad. They are especially important to me, and I have always traveled a lot with my job. At the end of November 2019, it was time – I traveled together with World Vision employees via Dar es Salaam to Bukoba, a small region in the north of the huge East African country, far from any tourism. As the jeep continued down unpaved roads, I was able to view various World Vision projects. I visited Reading Camps, which are facilities where children under the age of 5 who are not yet in school are taught to read and write. Because the parents must work in the fields during the day, the children are often left to their own devices and are often exposed to danger. At these facilities, they learn the basics of play and they are well looked after during the day. I spent an afternoon with these children and improved my Kiswahili in the process. I was very impressed with my visit to a health center that was built by World Vision. It’s hard to imagine that a single health center is responsible for the whole region. People sometimes have to walk very far to access it. I looked at the treatment rooms and talked to the doctors and nurses. Malaria remains the leading cause of death in Africa, but HIV is also a big issue. Here is a maternity ward where a little boy has just seen the light of day. The station is also equipped to perform caesarean sections and to manage complicated births. There are also educational talks about preventing the spread of disease. I was very impressed.

The most important reason for my trip was to visit my godchild, Aganyira. She is 4 years old and lives with her family in a small village in a clay house, which consists of 2 rooms. They sleep in one and eat and live in the other. I was very excited before this meeting and I asked myself many questions. How do we communicate? Does she even understand why I am here? Will she be happy? The family welcomed us very warmly, with singing and traditional dancing. I was getting to know my godchild better and it was wonderful. A World Vision employee translated into English for us, and I brought some gifts for the little one and her family. Aganyira and I had the whole afternoon to get to know each other, play and eat together. She was incredibly open-minded and curious. We immediately had a very strong connection with each other. Through this sponsorship, I am able to help Aganyira go to school and help her family receive the important nutrition, basic medical care and access to clean drinking water that they need. These are easily accessible for us, but unfortunately not in Africa. I will never forget this visit. It was particularly important to me that I was able to be on site personally, so that I could see that my help was well received.

German

Im Moment bestimmt das neue Corona Virus unseren Alltag und ich kann kaum glauben, dass ich vor einem halben Jahr noch in Tansania war. Was ich dort gemacht habe? Ich bin Botschafterin der Kinderhilfsorganisation World Vision und unterstütze dort ein Patenkind. Es war immer mein Traum, auch im Ausland Kindern zu helfen, da sie mir sehr am Herzen liegen und ich durch meinen Job schon immer viel gereist bin. Ende November 2019 war es dann soweit- ich reiste zusammen mit World Vision Mitarbeitern über Daressalam nach Bukoba, einer kleinen Region im Norden des riesigen ostafrikanischen Landes, fernab von jeglichem touristischen Interesse. Mit dem Jeep ging es dann wieder weiter über unbefestigte Straßen und ich konnte mir eine Woche lang verschiedene Projekte von World Vision anschauen. Ich habe sogenannte Reading Camps besucht, das sind Einrichtungen, in denen Kinder unter 5 Jahren, die noch nicht zur Schule gehen, in Lesen und Schreiben unterrichtet werden. Dadurch, dass die Eltern tagsüber auf den Feldern arbeiten müssen, sind die Kinder oft sich selbst überlassen und dadurch auch einigen Gefahren ausgesetzt. Durch diese Einrichtungen lernen sie spielerisch vorschulische Grundlagen und sie sind tagsüber gut betreut. Ich habe einen Nachmittag mit diesen Kindern verbracht und dabei mein Suaheli aufgebessert. Sehr beeindruckt hat mich der Besuch einer Gesundheitsstation, die von World Vision gebaut wurde. Kaum vorzustellen, dass für die ganze Region ein einziges Gesundheitszentrum zuständig ist, zu dem die Menschen teilweise sehr weit laufen müssen. Ich schaute mir die Behandlungsräume an und unterhielte mich mit den Ärzten und Schwestern. Malaria ist nach wie vor die häufigste Todesursache in Afrika, aber auch HIV ist ein großes Thema. Es gibt eine Entbindungsstation, auf der gerade ein kleiner Junge das Licht der Welt erblickt hat. Die Station ist auch ausgestattet, Kaiserschnitte durchzuführen und auch komplizierte Geburten zu bewerkstelligen. Es finden auch Aufklärungsgespräche über Verhütung und Vermeidung von Krankheiten statt.

Der wichtigste Grund meiner Reise war der Besuch meines Patenkindes Aganyira. Sie ist 4 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in einem Haus aus Lehm, was aus 2 Zimmern besteht. In dem einen wird geschlafen und in dem anderen gegessen und gelebt. Ich war sehr aufgeregt vor diesem Treffen und stelle mir viele Fragen. Wie unterhalten wir uns? Versteht sie denn überhaupt, weshalb ich da bin? Wird sie sich freuen? Die Familie empfing uns unheimlich herzlich mit Gesang und traditionellen Tänzen. Vorsichtig lernte ich mein Patenkind kennen, vor allem durch die Hilfe eines World Vision Mitarbeiters, der für uns übersetzte. Ich hatte natürlich einige Geschenke für die Kleine und Ihre Familie mitgebracht. Aganyira und ich hatten einen ganzen Nachmittag Zeit, uns etwas kennenzulernen, miteinander zu spielen und zu essen. Sie war unheimlich aufgeschlossen und neugierig, wir hatten sofort einen sehr guten Draht zueinander. Durch diese Patenschaft kann ich es Aganyira ermöglichen, dass sie später zur Schule gehen wird und dass sie und ihre Familie die wichtige Unterstützung, Ernährung, medizinische Grundversorgung und Zugang zu sauberem Trinkwasser erfahren. Für uns so selbstverständlich, in Afrika leider nicht. Nie werde ich diesen Besuch vergessen, mir war es sehr wichtig, dass ich persönlich vor Ort war und auch sehen konnte, dass meine Hilfe ankommt.

Das Corona Virus hat Tansania bisher noch nicht so sehr getroffen, wie andere Länder der Welt. Jedoch sind auch dort alle Schulen geschlossen, World Vision verteilt überall in den Projekten Desinfektionsmittel und Handwaschstationen und klärt die Bevölkerung über Hygienemaßnahmen auf.

Tiana Pongs and World Vision
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