Girona- zwischen Löwen und historischen Bauten

Girona Guide by Tiana Pongs

Girona liegt im Nordwesten Spaniens und wirkt, wie das perfekte Pendant zu Barcelona, denn hier findet man Ruhe und Erholung. Ich war wirklich sehr gespannt, was mich in Girona erwarten würde, denn bisher kannte ich die Kulisse lediglich aus der 6. Staffel der erfolgreichsten Serie der Welt „Game of Thrones“.

Die ganze Gegend ist sehr idyllisch und die schmalen Straßen in der knapp 100.000 Einwohner Stadt laden zu einem ausgiebigem Spaziergang ein. Sie führen durch eindrucksvolle Anlagen entlang dem Fluss Onyar. Nur anderthalb Stunden vom weitaus größeren Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, entfernt findet man Straßen und Gassen, die wie gemalt aussehen. Man fühlt sich fast wie an einem Filmset, denn alles ist extrem sauber. Für die Serie „Game of Thrones“ verwandelte sich Girona in die Freie Stadt Braavos auf dem Kontinent Essos. Da ich großer Fan der Serie bin, haben wir einen Tagesausflug dorthin unternommen und es war mehr als beeindruckend. Das nahezu unberührte historische Ensemble des Barri Vell ist die perfekte Kulisse für die Serie. Die Drehorte, wie die Treppe der Kathedrale oder die „Banys Arabs“ musste ich mir natürlich auch ansehen.

Die so genannte “Vier-Flüsse-Stadt” hat eine historische Altstadt, bei der man das Gefühl hat, mehrere historische Epochen gleichzeitig zu durchlaufen. Die tolle Lage zwischen den Pyrenäen und der Costa Brava ermöglicht eine Vielzahl von Ausflügen. Die dunklen, verwinkelten Gassen scheinen von der Moderne nahezu unberührt, alles ist sehr ursprünglich und besitzt einen Hauch von Romantik. An dem Wahrzeichen der Stadt, die Kathedrale Santa Maria, musste ich direkt einen etwas längeren Stopp einlegen. 90 Stufen der Freitreppe musste ich bewältigen, um vor dem Hauptportal zu stehen. Im Inneren verbirgt sich das größte, gotische Kirchenschiff der Welt. Die Cathedrale Gironas ist sehr beeindruckend – nicht nur von außen.

Etwas Besonderes habe ich in der Nähe von Onyar entdeckt: Eine steinerne Löwin, die ca. zwei Meter hoch an einem Masten hängt. Warum? Früher musste jeder, der als Neubürger in Girona aufgenommen werden wollte, als feierliches Aufnahmeritual erst den Hintern der Löwin küssen. Dazu musste man erstmal einen Pfosten hochklettern. Heute hilft ein kleines Treppchen- und auch die „Stadthüterin“ ist mittlerweile durch ein Duplikat ersetzt worden- die echte Löwin findet man im historischen Museum.

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